Über eine 500-Euro-Spende für seinen Verein freut sich auch Carsten Ross. Der 50-Jährige ist im Einkauf der Messe Düsseldorf tätig. Was immer die Designabteilung und die Messebauer für das nächste Event benötigen: Er macht die geeigneten Hersteller ausfindig. In seiner Freizeit ist der Kölner als Vorstandsmitglied in der Ruderabteilung des RTHC Bayer Leverkusen e. V. aktiv. Dort kümmert er sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sponsorenakquise und andere Kommunikationsaufgaben und sorgte dafür, dass mit der Spende zwei Leasingraten für den Trainings-Einer des Olympiateilnehmers Julius Christ bezahlt werden konnten.
Den Beruf und ein anspruchsvolles Ehrenamt zeitlich miteinander in Einklang zu bringen, ist nicht immer einfach. Doch dank der guten Arbeitsbedingungen bei der Messe Düsseldorf gelingt Carsten Ross dieser Spagat. „Es ist klasse, dass die Messe sehr kulant ist und vielen Mitarbeitenden die regelmäßige Tätigkeit im Homeoffice ermöglicht. Bis zu zwei Tage pro Woche arbeite ich von zu Hause aus. Dadurch spare ich die Fahrzeit ins Büro und kann diese dem Ehrenamt widmen.“
An den Tagen, an denen er bei der Messe Düsseldorf vor Ort arbeitet, nutzt Carsten Ross die Hin- und Rückfahrt, um das eine oder andere Telefonat für seinen Verein zu führen. Für das Rudern dagegen sind ihm die frühen Morgenstunden am liebsten. „Oft bin ich morgens um 5 Uhr mit dem Ruderboot auf dem Rhein. Dann sind kaum Fracht- oder Ausflugsschiffe unterwegs. Ich atme durch und genieße die Ruhe und die Natur.“
Früher war Carsten Ross ein sehr erfolgreicher Marathonruderer. Heute betreibt er seinen Sport ohne Medaillenambitionen, als Ausgleich und für das Gemeinschaftserlebnis im Ruderteam. „Ich finde es wichtig, dass die Leute miteinander in Kontakt kommen und gemeinsam aktiv sind. Diese Einstellung haben auch meine Kolleginnen und Kollegen bei der Messe Düsseldorf. Wir wollen etwas Gutes tun für unsere Heimatregion und für die Menschen hier. Deswegen erhalte ich viel Verständnis für mein Ehrenamt.“