„Cortina wird das nächste große Highlight unserer Olympia-Story“, so Marius Berlemann, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. „Und es ist einmal mehr ein Projekt, bei dem wir all unsere Kompetenzen beweisen können. Der Standort des Deutschen Hauses ist ein am Berghang liegender Golfclub, was eine gewisse logistische Komplexität mit sich bringt.“ Es gibt nur eine einzige Straße, die zum Haus führt. „Catering, Entsorgung, Reinigung – alle Dienstleister, die das Areal des Deutschen Hauses erreichen wollen, müssen diesen einen Weg nutzen. Das alles müssen wir gut organisieren“, berichtet Urban Kiss, Director Special Events. Die Erfahrung der Messe nicht nur aus vielen Deutschen Häusern zuvor, sondern auch aus dem globalen Messegeschäft, ist da Gold wert. Marius Berlemann: „Wir wissen, wie man vielen Menschen auf begrenztem Raum tolle Erlebnisse bieten kann. Und wir haben Erfahrung darin, unter immer wieder neuen Rahmenbedingungen Top-Events auf die Beine zu stellen.“
Auslandsnetzwerk der Messe Düsseldorf unterstützt
Derzeit sind immer wieder Mitarbeitende der Messe vor Ort in Cortina, u.a. um Absprachen mit lokalen Dienstleistern zu treffen. „Cortina ist in vielen Aspekten nicht mit den letzten Spielen in Paris zu vergleichen. In einer Weltstadt ist es leichter, in kurzer Zeit mit lokalen Kräften etwas auf die Beine zu stellen“ erklärt Urban Kiss. In Cortina muss man diese Kräfte erst einmal finden. Da die Vorbereitungen aber gleich nach der Auswahl des Standortes für das Deutsche Haus vor zwei Jahren begannen, sehen die Verantwortlichen den Spielen jetzt gespannt-gelassen entgegen. Marius Berlemann: „Die Messe Düsseldorf verfügt weltweit über ein kompetentes Auslandsnetzwerk, das uns rund um das Deutsche Haus seit jeher unterstützt, auch jetzt in Cortina.“
Mitte Januar wird das Team der Messe Düsseldorf nach Cortina aufbrechen und kontinuierlich vor Ort sein. Ab Ende Januar sind dann, mit wenigen Unterbrechungen, rund 140 Personen – zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der DSM, der Messe Düsseldorf und weitere Partner – bis zu zwei Monate in Italien im Einsatz. Nach Ende der Olympischen Spiele am 22. Februar werden sie unter anderem mit dem Umbau des Deutschen Hauses für das Team Deutschland Paralympics (TDP) beschäftigt sein. Das TDP teilt sich das Haus dann mit dem österreichischen paralympischen Team.
Im Deutschen Haus erwartet man während der Olympischen Spiele gut 250 Gäste pro Tag, in der benachbarten Fan Zone weitere 400 Gäste. Nach dem Erfolg der Fan Zone in Paris wurde schnell entschieden, die Idee auch in Cortina zu realisieren. Der Eintritt ist für alle Besucher der Fan Zone frei.