Übergeordnete Themen

zurück zur Bereichsübersicht

Navigation

zurück zur Bereichsübersicht

Sie befinden sich hier:

Hauptinhalt

Zum Japantag: Messe Düsseldorf Japan feiert Geburtstag +++ Messetochter seit 15 Jahren erfolgreich im japanischen Markt

Datum: 09.06.2009

Seit 30 Jahren ist die Messe Düsseldorf auf dem japanischen Markt aktiv, seit 15 Jahren mit einer eigenen Tochter. Für die Messegesellschaft nicht nur Grund zu feiern: sie intensiviert ihr Engagement in Tokio.

Seit 30 Jahren ist die Messe Düsseldorf auf dem japanischen Markt aktiv, seit 15 Jahren mit einer eigenen Tochter. Für die Messegesellschaft nicht nur Grund zu feiern: sie intensiviert ihr Engagement in Tokio.

„Damals stellten wir unter dem Motto ‚Made in Germany‘ die deutsche Industrie vor“, erläutert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH. „Verbunden war das mit einer Informationskampagne über die Bundesrepublik. Zehn Jahre später gründeten wir eine eigene Tochtergesellschaft vor Ort.“

Schwerpunkt des Unternehmens ist es bis heute, japanische Firmen für die Teilnahme an Weltleitmessen in Düsseldorf zu gewinnen. Dr. Andreas Moerke, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf Japan, hierzu: „Selbstverständlich vertritt Messe Düsseldorf Japan (MDJ) das gesamte Portfolio der Unternehmensgruppe im Outgoing Business. Das heißt, sie betreut japanische Aussteller und Besucher der Messen, die die Messe Düsseldorf Group weltweit veranstaltet. Aber als Innovationsweltmeister gehören japanische Unternehmen vor allem auf die weltweit führenden Messen in Düsseldorf.“ Einen zweiten Aufgabenbereich sieht Moerke darin, deutsche Unternehmen beim Eintritt in den japanischen Markt zu unterstützen: „Auf japanischen Messen können wir für deutsche Unternehmen Gemeinschaftsstände organisieren. Außerdem stellen wir Interessierten Informationen zum japanischen Markt zur Verfügung. In Düsseldorf nennen wir das Doppelstrategie.“

Japans Forschungs- und Entwicklungsausgaben steigen seit Jahren, von 3,4% des Brutto-Inlandprodukts im Jahr 2003 auf knapp 3,7% im Jahr 2007. Neben der Regierung sind es vor allem einheimische Unternehmen, die die Spitzentechnologien vorantreiben. In Japan leben prozentual mehr Wissenschaftler als in den USA, japanische Unternehmer melden mehr Patente an. Nach einer Studie der Economist Intelligente Unit (EIU), die 82 Volkswirtschaften auf die bisherige Innovationsleistung in den Jahren 2002 bis 2006 abklopfte, wird Japan seine Position als innovativstes Land auch in den nächsten Jahren beibehalten.

„Die japanische Wirtschaft ist unglaublich kreativ“, meint Dornscheidt. „Aber wie die deutsche ist sie vom Export abhängig und deshalb stark von der Krise betroffen.“ Deshalb sei der japanischen Regierung besonders an der Beschleunigung der Kommerzialisierung von Spitzentechnologien und von Patenten gelegen. Hier plane sie bis zum Sommer 2009 einen gemischt staatlich-privaten Fonds einzurichten, in den allein in den Jahren 2009/2010 200 Milliarden Yen – rund 1,46 Milliarden Euro – fließen sollen. Dornscheidt weiter: „Bei uns treffen Aussteller auf die qualifiziertesten Fachbesucher.“ Wesentlich für global agierende Unternehmen ist die Qualität der Messen, die die Messe Düsseldorf veranstaltet: 23 internationale Leitmessen an einem Standort mit hohem Internationalisierungsgrad. Zu den Eigenveranstaltungen in Düsseldorf kamen 2008 61 Prozent der Aussteller und 39 Prozent der Besucher aus dem Ausland. Damit erreichen japanische Aussteller nicht nur potenzielle Kunden aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt – und japanische Messebesucher können sich auf höchstem internationalem Niveau informieren. Ein weiteres Plus der Messe Düsseldorf: „Mit unseren Themen sind wir nah an den Konjunkturprogrammen der japanischen Regierung: Umwelt, Gesundheit sowie Infrastruktur und neue Technologien werden gefördert“, meint Moerke. So sei zum Beispiel ein Einspeisetarif für Strom aus photovoltaischen Anlagen geplant. Und genau dazu führt die Messe Düsseldorf 2010 mit der solarpec erstmalig eine Messe durch.

Seit langem versteht die hochindustrialisierte Wirtschaft Japans die Investitionsgütermessen in Düsseldorf als Chance. Japanische Unternehmen beteiligen sich an der drupa, interpack, K, wire/Tube oder glasstec. Auch das Thema Medizin und Gesundheit gehört wegen des demografischen Wandels in Japan und wegen der technologischen Fähigkeiten seiner Unternehmen zu den Kernbereichen japanischer Messebeteiligung. Dornscheidt: „Für die MEDICA 2009 konnten wir mit 61 Unternehmen eine Rekordzahl von Anmeldungen direkt aus Japan gewinnen; allein dieses Jahr sind 14 Neuaussteller hinzugekommen. Deutlicher kann man Interesse nicht buch-stabieren.“

Mit ihren Aktivitäten kann die Messe Düsseldorf an die intensiven Beziehungen japanischer Unternehmen zur Wirtschaftsregion Düsseldorf anknüpfen. Etwa die Hälfte der japanischen Unternehmen oder Zweigniederlassungen in Deutschland haben ihren Hauptsitz in NRW. In Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt sind über 450 japanische Firmen vertreten. Und 6.000 Japaner leben und arbeiten in Düsseldorf.

„Klar, dass unser monatlicher Newsletter ‚DüsselNEWS‘ neben Informationen zu anstehenden Messen darüber berichtet, was in Düsseldorf passiert,“ erläutert Moerke das besondere Interesse des japanischen Publikums. „Und noch etwas wissen unsere japanischen Kunden zu schätzen: den VIP-Club ‚DüsselCLUB‘.“ Hier können sich Vertreter der Führungsgremien japanischer Aussteller und Fachmedien mit hochkarätigen europäischen Vertretern austauschen.

Textumfang:  (5.182 Zeichen inkl. Leerzeichen)

Weitere Informationen:

Messe Düsseldorf GmbH
Dr. Andrea Gränzdörffer
Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)211 4560-555
Fax: +49 (0)211 4560-8548
E-Mail: graenzdoerffera@messe-duesseldorf.de

zurück zur Bereichsübersicht

Zusatzinformationen

Rechtliches

Messen in Düsseldorf:

zurück zur Bereichsübersicht