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Messe Düsseldorf in Sachen SARS vorbereitet

Datum: 01.06.2003

Die Messe Düsseldorf hat vor allem mit Blick auf die bevorstehenden Großmessen GIFA / METEC / THERMPROCESS / NEWCAST, die vom 16. bis 21. Juni d.J. in Düsseldorf stattfinden, aber auch vorsorglich für alle anderen Veranstaltungen im Düsseldorfer Messegelände, Präventivmaßnahmen zum wirksamen Schutz von Ausstellern und Besuchern vor der Atemwegserkrankung SARS (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom) in die Wege geleitet.

Dabei stehen - offiziellen Empfehlungen der WHO und des Robert-Koch-Instituts folgend - die aufgeführten Schutzmaßnahmen im Mittelpunkt der Vorsorge:

  • Die Messe Düsseldorf richtet während der kommenden internationalen Veranstaltungen in allen Eingangsbereichen des Messegeländes medizinische Anlaufstellen ein, die durch im Umgang mit Infektionskrankheiten wie SARS entsprechend geschultes Personal betreut werden. Die hier angebotene Hilfestellung für alle Besucher und Aussteller, wurde in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden und den zuständigen Fachabteilungen der Florence-Nightingale-Klinik in Düsseldorf-Kaiserswerth erarbeitet.
     
  • Erste Informationen über SARS erhalten Reisende bereits an den Flughäfen in Düsseldorf und Frankfurt.
     
  • Die Messe Düsseldorf wird speziell mehrsprachige Informationen zum Thema SARS allen Mitarbeitern, Vertragspartnern und Kunden vor Ort zugehen lassen. Diese Informationen stehen gleichzeitig an allen Informationsstellen der Düsseldorfer Messen zur Verfügung. Dieses Schreiben enthält gezielte Informationen zum weiteren Verhalten beim (möglichen) Auftritt eines Verdachtsfalles.
     
  • Zur schnellen Diagnose/Erkennung von Verdachtsfällen, stehen in allen Eingangsbereichen Untersuchungsräume zur Verfügung, von welchen aus mögliche Patienten in die Fachkliniken gebracht werden können.
     
  • Die Messe Düsseldorf setzt darüber hinaus auf eine verstärke persönliche Hygiene. Besonderes Augenmerk gilt den Sanitärräumen auf dem Messegelände. Allen Nutzern werden hier erweiterte Möglichkeiten zum Reinigen und Desinfizieren der Hände angeboten. Die Reinigung der Räume wurde durch die Auswahl besonderer Reinigungs- und Desinfektionsmittel angepasst.
     
  • Die Messe Düsseldorf unterstützt die Empfehlungen von WHO und Robert-Koch-Institut, in der kommenden Zeit auf intensiven Körperkontakt (Händereichen, Händeschüttel und Umarmen) zu verzichten.

Bei allen Aktivitäten steht die Messe Düsseldorf auf der Grundlage abgestimmter Notfallpläne in laufendem Kontakt mit den Gesundheitsbehörden und Einsatzkräften, um ständig über jüngste Entwicklungen informiert zu sein und gleichzeitig im Bedarfsfall sofort und direkt handlungsfähig zu sein. Mit den getroffenen Vorsichtsmaßnahmen ist sichergestellt, dass es keinen Anlass für panikartige Reaktionen im Messegelände geben sollte. Eine Schließung des Messegeländes, die Verschiebung oder Absage von Messen wie zur Zeit in Shanghai im New International Expo Centre, an dem die Messe Düsseldorf beteiligt ist, wird unter diesen Voraussetzungen zu diesem Zeitpunkt von keiner Seite als notwendig betrachtet. Mit Einreisebeschränkungen für Reisende aus betroffenen Gebieten durch deutsche Behörden muss aus heutiger Sicht nicht gerechnet werden.


Weiterführende Informationen zur SARS:

Auswärtiges Amt
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/gesundheitsdienst/merkblatt/hinweis_sars_html

Robert-Koch-Institut
http://www.rki.de/INFEKT/INFEKT.HTM?/INFEKT/ARSUU.HTM&1

WHO
http://www.who.int/csr/sars/en/


Ihr Ansprechpartner:
Messe Düsseldorf GmbH
Ingo Lentz
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +49 (0)211 4560-995
E-Mail: LentzI@messe-duesseldorf.de

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