Die DüsseldorfCongress. Veranstaltungsgesellschaft mbH nimmt in 2004 Kurs auf ihr bislang umsatzstärkstes Jahr. Nach den für das gesamte deutsche Veranstaltungwesen „Spar“-Jahren 2002 und 2003 versprühte Hilmar Guckert, Geschäftsführer von DüsseldorfCongress., im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz Optimimus und sprach von einem „neuen Stimmungsaufschwung“. Guckert weiter: „Geiz ist endlich wieder out! Die gefühlte Stimmung ist derzeit weitaus besser, als die Konjunkturindikatoren dies vermuten lassen. Die Anfragen ziehen an, es wird an längere Tagungslaufzeiten gedacht, Sonderwünsche und -ausstattungen sind wieder gefragt. Kurz: Es darf von allem wieder etwas Mehr sein.“
Nach 2003, dem "schwierigsten Geschäftsjahr seit Gründung von DüsseldorfCongress.", das trotzdem mit einem positiven Geschäftsergebnis von 79.000 Euro (2002: 93.000 Euro) bei einem Umsatz von 8,4 Millionen Euro (i.V. 10,6 Millionen Euro) abgeschlossen hat, erwartet Guckert für 2004 deutlich bessere Zahlen.
3-Komponenten-Strategie zum Ausbau des Wettbewerbvorteils
Die Gründe für diesen optimistischen Ausblick liegen zum einen in dem von Großveranstaltungen geprägten Messejahr 2004 (u.a. mit der DRUPA und der Kunststoffmesse), das die sechs Locations unter dem Dach von DüsseldorfCongress. stark in Anspruch nimmt. Zum anderen setzt die Stadt- und Messetochter (jeweils 50 %) konsequent auf eine 3-Komponenten-Strategie zur Stärkung ihres Wettbewerbvorteils gegenüber den Mitbewerbern:
1.) Neugeschäft im Wissenschafts- und Verbandsbereich...
... durch den Aufbau neuer Geschäftsbeziehungen in diesen tagungsfreudigen Segmenten. Hier kann das 2003 etablierte Außenbüro von DüsseldorfCongress. in der Heinrich-Heine-Universität bereits respektable Erfolge vorweisen. So z. B. die Akquisition des Deutschen Bibliothekar-Tages 2005 (mit ca. 2.000 Teilnehmern), die Tagung Klinische Onkologie 2004/05 oder Consultingleistungen und Betreuung mehrerer Wissenschaftstagungen auf dem Campus der Universität, wie etwa dem "Tag der Forschung"
(13. Nov. 2004). Ziel der Kooperation mit der Heinrich-Heine-Universität ist zum einen die verstärkte Entwicklung und Positionierung des Wissenschaftsstandortes Düsseldorf, zum anderen die gemeinsame Förderung des Tagungs- und Kongresswesens als ein zentrales Element des Standortmarketings.
2.) Wettbewerbsvorteil durch Mobilität
Es genügt nicht mehr nur, Kongressräume zu vermieten und eine ausreichende Infrastruktur zu präsentieren. Mobilität ist zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden, wenn Veranstaltungen da stattfinden sollen, wo der Markt es will. DüsseldorfCongress. hat sich mit einer Mobilitätsoffensive in Technik, Servicekomponenten und Mitarbeiterflexibilität zu einem Full-Service-Anbieter entwickelt, der in der Lage ist, an jeder gewünschten Stelle, mit der besten Technik eine komplette Kongressorganisation zu installieren.
3.) Nachfrage nach "hippen" Locations wächst
Außergewöhnliche Locations werden immer stärker nachgefragt. Neben dem traditionellen Angebot an Kongressräumlichkeiten hat DüsseldorfCongress. u.a. mit dem neuen Modul E eine solche "hippe" Location im Angebot. Mit Blick auf das Flugfeld, und das LTU Flight-Operation-Center gleich im Gebäude, bietet es auf rd. 6.000 qm authentische "Airport-Atmo". Dementsprechend ist auch die Nachfragerseite besetzt: Die Werbe-Fachzeitschrift W&V veranstaltete im März hier ihre "Meetnight" mit 3.000 Personen und Award-Vergabe. Die "Marlboro-Casino-Nights" fand im April mit 2.000 Personen statt. Als Mode-Eventation wurde sie auch von C & A entdeckt, die hier im April ihre Führungsmannschaft auf die gewünschte „Flughöhe“ einstimmte. Es folgen u.a. die IKB, Dekra und der Verband der Werbemittelberater.
Tagen ohne (böse) Überraschungen
Die geschilderte 3-Komponenten-Strategie dient dem Zweck, dem Kerngeschäft durch größere Wettbewerbsvorteile eine höhere Marktstabilität zu sichern. 90 % des Umsatzes von DüsseldorfCongress. erwachsen noch immer aus dem Kernbetrieb mit den Veranstaltungslocations CCD. Congress Center Düsseldorf und PhilipsHalle. Das Qualitätsnetzwerk dieser großen Häuser hinsichtlich Infrastruktur, Technik oder Service und Personal funktioniert synergetisch und damit vorteilhafter, als z. B. in Hotels, konventionellen Stadthallen oder firmeneigenen Räumlichkeiten, die nicht immer die angeforderte Leistungspalette gewährleisten (können). DüsseldorfCongress. initiierte bereits vor Jahren die Qualitätsgarantie "Perfektes Tagen" und ist in dieser Hinsicht Innovationsmotor für die gesamte Branche. Tagen ohne (böse) Überraschungen basiert in Düsseldorf auf der hohen Kommunikationsqualität, die sich aus einem 24-Stunden-Kundenservice, der Flexibilität in Raumgröße und -vielfalt, einem hohen Technik-Angebot und den spezialisierten Mitarbeiterteams zusammensetzt.
Eine positive Bestätigung für diese Strategie ist das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Studie der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg, die die "Servicequalität" von 157 Kongress- und Mehrzweckhallen untersucht hat. Danach nimmt DüsseldorfCongress. mit Platz 1 die Spitzenposition unter Deutschlands Kongresshäusern ein. Eine besondere Auszeichnung vor allem für die Mannschaft von DüsseldorfCongress., deren Zielsetzung, unter allen Umständen innerhalb von 24 Stunden ein Angebot abzugeben, mit dieser Platzierung belohnt wurde. Flache Hierarchien und eine abteilungsübergreifende Kommunikation im Hause ermöglichen dem einzelnen Mitarbeiter die notwendigen Einblicke, die solche Leistungen ermöglichen. Ein seit längerem bestehendes Fortbildungsprogramm sorgt bei DüsseldorfCongress. darüber hinaus dafür, die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter den unterschiedlichen Anforderungen anzupassen. Des Weiteren bildet DüsseldorfCongress. im Jahresschnitt etwa vier Auszubildende für den Beruf "Fachkraft für Veranstaltungstechnik / Veranstaltungskaufmann" aus.
GCB: Bestnoten für Düsseldorfer Kongressstandort
Wenige Monate vor dem zehnjährigen Bestehen von DüsseldorfCongress. im Jahre 2005, sieht sich das Unternehmen bestens aufgestellt. Nach den Anforderungskriterien, die die Dachmarketing-Gesellschaft German Convention Bureau (GCB), Frankfurt, in ihrer jüngsten Ausgabe zum "Kongressmarkt Deutschland" als Profil für die Anbieter mit den besten Chancen definiert, erfüllt Düsseldorf von 25 Punkten ganze 24. Nur beim Punkt: "Bereitstellung von Komplettangeboten unter einem Dach (tagen, übernachten, essen, Freizeit)" erfüllt Düsseldorf die Teilaspekte "übernachten" und "Freizeit" nicht. Noch nicht, kann man sagen. Denn ab Frühjahr 2005, und somit pünktlich zum 10-jährigen Geburtstag, steht das mittel- bis hochklassiges Arena-Hotel mit 288 Zimmern in fußläufiger Nähe zum CCD. Congress Center Düsseldorf für Übernachtungen und Freizeitaktivitäten zur Verfügung.
Die Bilanz von DüsseldorfCongress. in 2003:
8,4 Mio. EURO Umsatz, 79.000 EURO Jahresüberschuss, 1.812 durchgeführte Veranstaltungen mit 646.027 Teilnehmern. Das Unternehmen hat 58 Mitarbeiter.
Informationen im Internet: http://www.duesseldorfcongress.de/
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