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Internationale Gesundheitswirtschaft trifft sich in Düsseldorf zur MEDICA 2014 und COMPAMED 2014

Datum: 03.11.2014
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Vom 12. bis 15. November treffen sich Entscheider und Fachexperten der internationalen Gesundheitswirtschaft wieder in Düsseldorf. Dann gehen dort die weltgrößte Medizinmesse MEDICA 2014, World Forum for Medicine, und die COMPAMED 2014, High tech solutions for medical technology, als die international führende Fachmesse für die Zulieferer der Medizintechnik-Industrie an den Start.

An der MEDICA 2014 beteiligen sich 4.806 Aussteller aus 67 Nationen (Vorjahr: 4.683). Die COMPAMED, die vom 12. bis 14. November stattfindet, zählt mit 727 Ausstellern aus 37 Ländern ebenfalls so viele wie noch nie (Vorjahr: 685). MEDICA und COMPAMED belegen alle 19 Hallen des Düsseldorfer Messegeländes. Branchenübergreifend zählt die MEDICA zu den zehn größten Fachmessen weltweit.  

65 Prozent der von Ausstellern gebuchten Fläche (insgesamt: ca. 116.500 m²) entfällt bei der MEDICA auf internationale Beteiligungen. Die stärksten Flächenbuchungen kommen nach Deutschland aus Italien, den USA, China, Großbritannien und Frankreich. Besonders starke Zuwächse sind u. a. zu verzeichnen aus der Türkei (plus 22 Prozent), der Schweiz (plus 15 Prozent) oder auch den Niederlanden (plus 11 Prozent, nun: 4.000 m²).

„Nachdem in den Vorjahren bereits neue in die Fachmesse integrierte Foren erfolgreich an den Start gebracht und die Internationalisierung der Programmpunkte mit vielen englischsprachigen Vorträgen vorangetrieben wurde, liegt in diesem Jahr der konzeptionelle Fokus auf der Fortführung der in 2013 gestarteten Frischzellenkur für das Konferenzprogramm“, mit diesen Worten fasst Messe-Geschäftsführer Joachim Schäfer die wesentlichen Änderungen zur MEDICA 2014 zusammen.

Die programmatische Weiterentwicklung betrifft vor allem die MEDICA EDUCATION CONFERENCE. Hierfür konnte die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) als Partner gewonnen werden. Sie ist mit ihren 23.000 Mitgliedern in Wissenschaft, Medizin und Gesundheitswesen europaweit vernetzt. 

Die vier Konferenztage der MEDICA EDUCATION CONFERENCE widmen sich jeweils einem Schwerpunkt. Dies sind die Themen Infektion und Entzündung, Telemedizin und Robotik, Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes und interventionelle Medizin (chirurgische Intervention).

In Bezug auf das Konferenzprogramm der MEDICA sind weitere Highlights der 37. Deutsche Krankenhaustag, als Leitveranstaltung für die Direktoren und das Management deutscher Kliniken oder auch die im letzten Jahr neu gestarteten internationalen Konferenzen DiMiMED (Wehrmedizin) und MEDICA MEDICINE SPORTS + CONFERENCE (präventive und therapeutische Sportmedizin).

Neu im Programm ist in diesem Jahr die von Thieme und dem Fortbildungszentrum FiHH organisierte MEDICA PHYSIO CONFERENCE mit behandlungsorientierten Vorträgen für die Fachszene der Physiotherapeuten. Im Themenfokus hier: Schmerzbehandlung und Sportphysiotherapie.

Die Medizintechnik-Anbieter werden wiederum die MEDICA 2014 nutzen, um die komplette Bandbreite an neuen Produkten, Dienstleistungen und Verfahren zur Steigerung von Effizienz und Qualität in der ambulanten und stationären Patientenversorgung zu präsentieren.

Schwerpunkte der MEDICA Fachmesse sind: Elektromedizin/ Medizintechnik (mehr als 2.500 Aussteller), Labortechnik/ Diagnostika, Physiotherapie/ Orthopädietechnik, Bedarfs- und Verbrauchsartikel, Informations- und Kommunikationstechnik, medizinisches Mobiliar sowie spezielle Raumeinrichtung für Kliniken und Praxen.

In Bezug auf die vorgestellten Produktneuheiten der Anbieter sind beispielsweise Fortschritte bei den Bildgebungstechnologien anzuführen. Ultraschallgeräte der Spitzenklasse bieten mittlerweile eine Auflösung, zugleich eine Kontrastschärfe und das bei einer Eindringtiefe, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar schienen. Selbst den hohen Ansprüchen der Kardiologie oder beim Brust-Screening werden moderne Ultraschallgeräte der Highend-Kategorie gerecht.  

Unaufhaltsam auf dem Vormarsch sind im Übrigen auch im Medizinbereich die so genannten „Wearables“: Fortschritte auf dem Gebiet der Sensorik, der Materialentwicklung, der Energiespeicherung und der Chiptechnologie sind Wachstumstreiber dieser körpernah eingesetzten Diagnose- und Kommunikations-„Allzweckwaffen“. Die Bandbreite aktueller Technikentwicklungen reicht von einem Chip-Sensor-Pflaster zur Ermittlung bestimmter Körperparameter mit Anbindung an eine Smartphone-App bis hin zu einem Ohr-Stöpsel-Sensor, der im Innenohr bestimmte Vitaldaten erfasst.

Die für mobile Diagnostik-, Monitoring-Systeme oder auch Wearables benötigten Komponenten werden von den Ausstellern der COMPAMED (Hallen 8a + 8b) zur Marktreife gebracht, z. B. geeignete Trägertextilien, Mikro-Sensoren oder auch äußerst kompakte Energiespeicher. Auf den Punkt gebracht präsentieren die Zulieferer bei der COMPAMED alles, was zur Herstellung von Medizintechnik-System oder Medizinprodukten benötigt wird. Aspekte der Produktentwicklung, neuer Materialien oder etwa der Produktionsprozesstechnik werden dabei auch aufgegriffen durch zwei in die Veranstaltung integrierte Fachforen.

Beide Veranstaltungen richten sich ausschließlich an Experten vom Fach. Sie zählten im Vorjahr insgesamt 132.000 Besucher, von denen sich ca. 17.000 speziell für die Themen der COMPAMED interessierten. Unter den Besuchern in diesem Jahr wird in jedem Fall auch NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sein, die am ersten Messetag die MEDICA 2014 besuchen wird, um sich von der Leistungsfähigkeit der Medizintechnik-Anbieter insbesondere aus Nordrhein-Westfalen zu informieren. 

Öffnungszeiten: 10 bis 18:30 Uhr, samstags 10 bis 17 Uhr (nur MEDICA).

Weitere Informationen online: http://www.medica.de / http://www.compamed.de

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