Bilanz Messe Düsseldorf Gruppe spiegelt 2009 Auswirkungen von Messerhythmen und Wirtschaftskrise. Russland, Tschechien und China bleiben stärkste Auslandsmärkte.
Messe Düsseldorf GmbH schließt 2009 trotz erwartungsgemäß umsatzschwachem Jahr über Plan ab. Eigenveranstaltungen 2009 in Düsseldorf besser als der Bundesdurchschnitt.
Werner M. Dornscheidt: „Krisenbedingte Rückgänge im Eigengeschäft konnten durch diszipliniertes Kostenverhalten der GmbH kompensiert werden. Für 2010 erwarten wir eine schwarze Null.“
Mit rund 256 Mio. Euro hat die Messe Düsseldorf einen deutlich höheren Konzernumsatz erzielt, als sie noch im Frühjahr 2009 plante. „Wir hatten messezyklisch bedingt ein veranstaltungsarmes Jahr, hinzu kamen die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise“, kommentiert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, das Ergebnis. „Doch unser diszipliniertes Kostenverhalten hat nun zu einem Umsatz und Ertrag geführt, mit dem wir mehr als zufrieden sind.“
Wie erwartet führte das turnusbedingt schwächere Geschäftsjahr 2009 zu einem planmäßigen Umsatzrückgang von fast 50 Prozent (2008: 496 Mio. Euro). Der Jahresfehlbetrag des Konzerns nach Steuern betrug 19 Mio. Euro. Die Messe Düsseldorf GmbH weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 27,4 Mio. Euro aus. Sie liegt damit mehr als 20 Mio. Euro über Plan.
Bedingt durch die Veranstaltungsrhythmen der Messen - von zweimal jährlich bis zum Vier-Jahresturnus - fanden 2009 kaum Großmessen statt. Aus eigenen Projekten am Standort Düsseldorf wurden durch die Messe Düsseldorf GmbH rund 113 Mio. Euro (2008: 325 Mio. Euro) erwirtschaftet, dazu kamen aus Gastveranstaltungen und sonstigen Erlösen 37 Mio. Euro (2008: 22 Mio. Euro). Zu den wesentlichen Umsatzträgern gehörten die Veranstaltungen MEDICA, boot, A+A und der CARAVAN SALON mit einem Anteil von 39 Prozent am Gesamtumsatz.
Werner M. DornscheidtWerner Matthias Dornscheidt
Vorsitzender der Geschäftsführung
der Messe Düsseldorf GmbH